Bei einer Lumbalpunktion werden mit einer feinen Nadel an Ihrem unteren Rücken einige Milliliter Liquor («Nervenwasser») entnommen. Dafür wird die Nadel zwischen den Dornfortsätzen der Wirbelkörper hindurch geführt bis in den Raum, in dem das Nervenwasser sich in der unteren Wirbelsäule sammelt. An dieser Stelle sind keine verletzlichen Nervenstrukturen im Weg, so dass es sich um eine insgesamt sehr sichere Routine-Untersuchung handelt. Der Stich selbst ist leicht schmerzhaft. Es gibt im Vorfeld einige Dinge zu beachten und zu erklären, so dass wir Sie in der Regel vorab zu einem separaten Termin einladen, an dem wir die Untersuchung ausführlich besprechen. Wir werden Sie dann auch bitten, eine schriftliche Einverständniserklärung zu unterzeichnen. Nach der Punktion geht der Liquor in externe Laboratorien und wird untersucht. Wir können mit dieser Methode z.B. Hinweise auf das Vorliegen einer Multiplen Sklerose, einer Demenz, einer Hirn- oder Rückenmarksentzündung oder einer Neuroborreliose finden. In bestimmten Fällen erfolgt auch eine Druckmessung, da auch ein erhöhter oder erniedrigter Liquordruck zu Symptomen führen kann.
Fachärztinnen und Fachärzte Neurologie
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Dr. med. Barbara Felbecker
Dr. med. Ansgar Felbecker
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Dr. med Robert Käufeler
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