Mit den evozierten Potentialen werden Nervenbahnen gemessen. Dies ist in verschiedenen Körperregionen möglich. So messen wir in der Praxis z.B. die «visuell evozierten Potentiale (VEP)». Dabei sehen Sie auf einem Monitor visuelle Reize (wie ein Schachbrett) und wir zeichnen mit Elektroden am Kopf auf, wie schnell diese Reize verarbeitet werden. Ähnlich funktionieren die «somatosensiblen evozierten Potentiale (SSEP)» von den Beinen (z.B. vom Tibialis-Nerv am Fuss oder dem N. cutaneus femoris lateralis am Oberschenkel) und den Armen (v.a. Medianus-Nerv). Die Ableitung erfolgt auch hier am Kopf, und teilweise auch noch am Rücken. Es kann so die gesamte Strecke der sensiblen Bahnen vom Bein bzw. der Hand bis zum Kopf gemessen werden. Besonders interessant sind die VEP zur Untersuchung von Sehstörungen, des Sehnervs und bei Verdacht auf eine Multiple Sklerose. Die SSEP kommen z.B. zur Abklärung einer Spinalkanalstenose, der Multiplen Sklerose oder einer Rückenmarksschädigung (Myelopathie) in Frage.
Fachärztinnen und Fachärzte Neurologie
FMH:
Dr. med. Barbara Felbecker
Dr. med. Ansgar Felbecker
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Neuropsychologinnen:
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