Bei der Elektroneurographie werden die Nerven in Armen bzw. Beinen mit feinen Stromimpulsen von aussen durch die Haut erregt. Dieser Impuls wird dann mit Klebeelektroden von Muskeln oder sensiblen Nervenarealen abgeleitet. So können wir die Leitgeschwindigkeit und die Grösse der Antworten messen und mit Normwerten vergleichen. Die Untersuchung wird von den meisten Patienten als «speziell», aber nicht schmerzhaft empfunden. Sie gibt uns wichtige Erkenntnisse, ob und wie Nerven im Körper geschädigt sind. Manchmal ist nur ein Nerv betroffen (z.B. beim Karpaltunnelsyndrom), manchmal viele (z.B. bei der Polyneuropathie). Die Schädigung kann die Fasern selbst betreffen («axonal») oder eher die Nervenhülle («demyelinisierend»). Das Muster und die Art der Schädigung hilft bei der genauen Lokalisation, der Ursache und letztlich der Behandlung des Problems enorm weiter.
Manchmal wird ergänzend auch noch eine Elektromyographie durchgeführt. Dabei wird eine feine Nadel in einen Muskel eingeführt. Von dort werden die Signale, welche die Muskelmembranen senden, abgeleitet. Mit unserer Erfahrung erkennen wir, ob eine Schädigung der vorsorgenden Nerven (z.B. eine Neuropathie oder Radikulopathie) oder der Muskeln (Myopathie) vorliegt.
Fachärztinnen und Fachärzte Neurologie
FMH:
Dr. med. Barbara Felbecker
Dr. med. Ansgar Felbecker
Dr. med. Michaela Gegusch
Dr. med Robert Käufeler
Med. pract. Natalie Kiriakidis
Dr. med. Michael Scherrer
Dr. med. Lenka Schilg-Hafer
Neuropsychologinnen:
Margrit Anwander
Georgina McNeill
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