arstellung von Rückenmark und Nervenzellen – Diagnostik und Behandlung von Multipler Sklerose in der Praxis Neuro im Zentrum St. Gallen

Multiple Sklerose

Chronisch-entzündliche Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) – allen voran die Multiple Sklerose (MS) – gehören zu den häufigsten neurologischen Krankheitsbildern bei jungen Erwachsenen. Sie entstehen, wenn das Immunsystem irrtümlich Strukturen im Gehirn und Rückenmark angreift und so Entzündungen verursacht.

Typische Symptome können sein:

  • Sehstörungen (z. B. Beeinträchtigung der Sehkraft oder Schmerzen bei Augenbewegung)
  • Sensibilitätsstörungen (z. B. Kribbeln, Taubheit)
  • Muskelschwäche (Lähmung), Koordinations- oder Gleichgewichtsstörungen
  • Fatigue (ausgeprägte Erschöpfung)
  • Konzentrations- oder Gedächtnisprobleme
  • Blasen- und Darmfunktionsstörungen

Die Beschwerden können schubweise oder langsam fortschreitend auftreten. Frühzeitige Diagnostik ist wichtig, um die richtige Therapie einzuleiten.

In unserer Praxis klären wir solche Krankheitsbilder umfassend ab, unter anderem durch:

 

  • Eine detaillierte Anamnese (Vorgespräch der individuellen medizinischen Historie)
  • Präzise neurologische Untersuchung
  • Nervenwasseruntersuchung (Lumbalpunktion)
  • Labordiagnostik zur Abgrenzung anderer Ursachen

 

Häufig leiten wir in Zusammenarbeit mit einem radiologischen Institut noch eine Magnetresonanztomographie (MRT) von Gehirn und Rückenmark ein. 

Bei gesicherter Diagnose begleiten wir unsere Patient:innen mit individuellen Therapiekonzepten, die moderne medikamentöse Behandlung, Infusionstherapie, symptomatische Therapie und regelmäßige Verlaufskontrollen umfassen.

Ziel ist es, Entzündungen zu stoppen, das Fortschreiten zu verhindern und die Lebensqualität langfristig zu erhalten.